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Generation Y
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Generation Y (kurz Gen Y) oder Millennials (zu Deutsch etwa „Jahrtausender“)cite-ref-nw-1-0[1]cite-ref-2[2] bezeichnet die Bevölkerungskohorte bzw. Generation, die im Zeitraum der frĂŒhen 1980er bis zu den spĂ€ten 1990er Jahren geboren wurde. Der Buchstabe Y wird wie englisch why („warum“) ausgesprochen, was auf die als charakteristisch fĂŒr die Generation Y beschriebene Neigung zum Hinterfragen verweist.cite-ref-3[3]

Der Begriff Generation Y tauchte 1993 zum ersten Mal in der Marketingzeitschrift Advertising Age auf. Welche Eigenschaften den Angehörigen der Generation zugeschrieben werden können, wird in der Fachliteratur und anderen Medien vielfÀltig diskutiert.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]

Durch die zeitliche Einordnung gilt sie als Nachfolgegeneration der Generation X (bis 1980). Die nachfolgende Generation wird von Vertretern dieser Klassifikation als Generation Z bezeichnet,cite-ref-nw-1-1[1] die im internationalen Rahmen nach Meinung einiger Experten die GeburtsjahrgĂ€nge 1997 bis 2010 umfasst.cite-ref-6[6] Nach Auffassung anderer Wissenschaftler endet die Generation Y bereits mit frĂŒheren oder erst mit spĂ€teren Geburtsjahren (beispielsweise 1995cite-ref-7[7] oder 1999cite-ref-8[8]). Andere internationale Forschungszentren unterscheiden die Generation Y als Geburtsjahre 1980–1994cite-ref-9[9] und zĂ€hlen die JahrgĂ€nge 1995–2010 bereits zur Generation Z.cite-ref-10[10] Die Abgrenzung der ZeitrĂ€ume wird in der deutschen und US-amerikanischen Literatur oft unterschiedlich vorgenommen.cite-ref-11[11]

2015 gehörten in Deutschland nach Daten des Statistischen Bundesamtes rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung und rund 20 Prozent der ArbeitskrĂ€fte zu den GeburtsjahrgĂ€ngen 1980–1999.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]

Contents

‱ Deutschland
‱ Kritik
‱ Romane
‱ Filme
‱ Serien
‱ Medien
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Erkenntnisinteressen

Ein besonders ausgeprĂ€gtes Erkenntnisinteresse besteht darin zu erfahren, welche „typischen“ Merkmale kĂŒnftige Entscheider aufweisen, die heutige Manager ablösen werden und sollen. Das Zukunftsinstitut macht dies in einem PortrĂ€t der Generation Y deutlich:

„Nun steht eine neue Generation vor dem Sprung in SchlĂŒsselpositionen: Die Generation Y. Wie bei frĂŒheren GenerationenĂŒbergĂ€ngen geht es fĂŒr heutige FĂŒhrungskrĂ€fte darum, AnsprĂŒche, WĂŒnsche, BedĂŒrfnisse, Antriebe, Motive und Ziele der neuen Generation zu kennen, um unternehmerischen Erfolg trotz sich wandelnder FĂŒhrungsauffassungen zu gewĂ€hrleisten.“cite-ref-14[14]cite-ref-15[15]

Folgerichtig wird in vielen deutschen Studien die Aufmerksamkeit auf Kandidaten fĂŒr den FĂŒhrungsnachwuchs in Deutschland gerichtet. Im Januar 2017 stellte auch die IG Metall sich und den Lesern ihres Textes die Frage: „Wie tickt die junge Generation von heute?“cite-ref-16[16] Das Interesse der Gewerkschafter besteht nach eigenen Aussagen darin herauszufinden, wie groß die Chance sei, dass junge Arbeitnehmer Gewerkschaftsmitglieder wĂŒrden, aktiv an der Gewerkschaftsarbeit mitwirkten und zur Teilnahme an Warnstreiks bzw. Streiks bereit seien.

Die Heinrich-Böll-Stiftung warb fĂŒr eine Veranstaltung am 3. September 2018 mit dem Titel: „Y [Generation Why] – Zwischen Sinnsuche und Sicherheitsbegehren“ mit den Worten:

„Die Gruppe der heute 18 bis 38-JĂ€hrigen ist die erste Generation in westlichen Gesellschaften, die ohne Systemalternative aufgewachsen ist, nach den großen Ideologien. Als Generation Y [WHY] wird ihr nachgesagt, sinnerfĂŒllende Arbeit und Freizeit mit einem hohen Maß an sozialer Sicherheit verbinden zu wollen. In den Augen dieser Generation scheint alles eine Frage der individuellen PrioritĂ€tensetzung zu sein. Leben diese jungen Menschen damit einen Traum, den bereits frĂŒhere Generationen trĂ€umten, ohne ihn verwirklichen zu können? Oder handelt es sich nur um die neueste Form eines Kapitalismus, der Non-Konformismus, Weltoffenheit und TechnikaffinitĂ€t braucht? Und wie wirkt sich die Dialektik von hohen Sinnerwartungen im Arbeiten einerseits und dem RĂŒckzug ins private FreizeitglĂŒck andererseits auf das politische Leben aus?“cite-ref-17[17]

Soziologische Charakterisierung

Die Generation Y gilt als ĂŒberwiegend gut ausgebildet, ihre Angehörigen besitzen oft einen Hochschulabschluss.cite-ref-18[18] Sie zeichnet sich durch einen technikaffinen Lebensstil aus.cite-ref-19[19] Die Wirtschaftsjournalistin Kerstin Bund hat versucht, das Arbeitsverhalten der Mitglieder dieser Generation in Deutschland zu beschreiben, wobei sie sich teilweise auf die Shell Jugendstudie stĂŒtzt: Sie arbeiteten Bund zufolge lieber in Teams als in tiefen Hierarchien. Wichtiger als Status und Prestige sei ihnen die Freude an der Arbeit. Mehr FreirĂ€ume, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung sowie mehr Zeit fĂŒr Familie und Freizeit seien zentrale Forderungen der Generation Y: Sie wolle nicht mehr dem Beruf alles unterordnen, sondern fordere eine Balance zwischen Beruf und Freizeit und strebe einen Job an, der ihr einen Sinn biete. Sie verkörpere einen Wertewandel, der auf gesellschaftlicher Ebene bereits stattfinde, den die jungen BeschĂ€ftigten nun aber auch in die Berufswelt tragen wĂŒrden.cite-ref-20[20] Als Hebel zur Durchsetzung dieser Ziele, die auch schon andere vor ihnen (oft ergebnislos) angestrebt hĂ€tten, diene ein „Trumpf in der Hand, der frĂŒheren Generationen vorenthalten ist: der Trumpf der Demografie. Die Macht der Knappheit in einem Land, dem allmĂ€hlich die FachkrĂ€fte ausgehen. Dadurch verĂ€ndert sich das AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnis.“cite-ref-21[21]

Andere Autoren bestreiten, dass sich die Generation Y ĂŒberhaupt als soziologisches PhĂ€nomen fassen lasse. Unscharfe „Zeitangaben, die sich keiner erklĂ€ren kann, vermitteln den Eindruck, dass etwas Großes geschehen sein muss.“ Das sei aber nicht der Fall; die Generation Y sei ein Mythos. Derartige Generationenkonzepte seien empirisch kaum zu bestĂ€tigen: Eine soziologische Bearbeitung des Themas sei „zu riskant und kompliziert“.cite-ref-22[22] AuffĂ€llig sei aber eine „AffinitĂ€t zur Kopie“, eine Aversion gegen BrĂŒche. Typische Ypsiloner gestalteten die gesellschaftliche und technische Entwicklung nicht, sie beschrĂ€nkten sich aufs Konsumieren. Das sei ein ZeitgeistphĂ€nomen.

Deutschland

Der Berliner Jugendforscher Klaus Hurrelmann macht auf die Multioptionsgesellschaft und Grenzenlosigkeit aufmerksam, in welcher „die Generation Y“ seiner Ansicht nach groß geworden sei.cite-ref-23[23] Dazu passe, dass auffallend viele BerufsanfĂ€nger dieser Generation – 60 % im Jahr 2014 gegenĂŒber 48 % im Jahr 2002 – AnsprĂŒche auf FĂŒhrungspositionen erhöben und sich fĂŒr Experten hielten.cite-ref-24[24]

In ihrem Buch Die heimlichen RevolutionĂ€re – Wie die Generation Y unsere Welt verĂ€ndertcite-ref-25[25] aus dem Jahr 2014 geben der Soziologe Klaus Hurrelmann und der Journalist Erik Albrecht den ersten systematischen Überblick ĂŒber bisherige Untersuchungen zu diesem Thema, ergĂ€nzt um authentische Äußerungen von Generationsangehörigen. Hurrelmann und Albrecht beschreiben die zentralen Merkmale der Karriereorientierten in der Generation Y wie folgt:

Umgang mit Krisen
Die Generation Y habe in der sensiblen und formativen Zeit ihres Jugendalters den Terroranschlag in New York und weltweite Kriege und Krisen erlebt, vor allem die Finanz- und Eurokrise, die auch in Deutschland zu verschĂ€rften Problemen fĂŒr junge Leute bei der Suche nach guter Arbeit gefĂŒhrt habe. Sie sei daher den Umgang mit Unsicherheiten und Ungewissheiten der Lebensplanung gewohnt. Sie habe gelernt, das Beste aus undurchsichtigen Situationen zu machen, zu sondieren und zu taktieren, um sich stets möglichst viele Optionen offen zu halten. Das Leben in Unsicherheit empfinde sie aus diesem Grund als völlig normal.cite-ref-26[26]

Improvisation und Lebensplanung
Die Ypsiloner seien Meister im Improvisieren. Ihr Lebenslauf habe die Geradlinigkeit verloren, die noch fĂŒr die Eltern typisch gewesen sei. Leben sei fĂŒr die Generation Y viel weniger planbar als frĂŒher. Bei allem Stress, den sie durchaus empfĂ€nden, wĂŒrden die Ypsiloner die geringe Geradlinigkeit auch genießen, weil es sie unabhĂ€ngig und frei mache. Sie seien demnach „Egotaktiker“, die alle wichtigen Lebensentscheidungen nach den unmittelbaren Vorteilen und Nachteilen fĂŒr die eigene Person und ihr Wohlbefinden abschĂ€tzten.

Bildung
In politisch und wirtschaftlich unruhigen Zeiten, in denen es den Job auf Lebenszeit möglicherweise nie mehr geben werde, investierten die jungen Leute so viel Zeit und Geld (vor allem in Form entgangenen Einkommens) in ihre Bildung und Ausbildung wie nie zuvor. Ein hoher Bildungsabschluss werde zur wichtigsten Munition im Kampf um einen Platz in der Gesellschaft. Er gelte aber auch als SchlĂŒssel zu einem selbstbestimmten Leben. Mehr Angehörige der Generation Y als Angehörige frĂŒherer Generationen hĂ€tten ihren schulischen Bildungsgang mit dem Abitur abgeschlossen und seien in die Hochschulen geströmt, um sich möglichst viele Optionen offen zu halten. Fast 60 Prozent von ihnen seien dabei erfolgreich gewesen und setzten sich damit von den anderen 40 Prozent ihrer Generation ab, die mit dieser Entwicklung nicht mithalten könnten oder wollten. Klaus Hurrelmann schrĂ€nkt jedoch ein: Es gehe ihnen vor allem um die Zertifikate. „Da haben die ‚Ypsiloner‘ die UnterstĂŒtzung von ihren Eltern, die denken: Hauptsache Abitur. Was man wirklich dabei lernt, spielt inhaltlich keine Rolle. Was zĂ€hlt, ist das gute Zeugnis.“cite-ref-27[27]

Berufliche UnabhÀngigkeit
Einmal im Beruf angekommen, wollten die 60 Prozent gut Gebildeter fĂŒr ihr wertvolles Humankapital so viel ErfĂŒllung, Freude und Anerkennung eintauschen wie irgend möglich. Sie lehnten Hierarchien und Reglementierungen ab und wollten einen Arbeitsplatz in einem Team haben, in dem sie keiner gĂ€ngele und sie ihr Können unter Beweis stellen könnten. Intensives Arbeiten und lebenslanges Lernen sei fĂŒr sie selbstverstĂ€ndlich, aber sie hĂ€tten auch gelernt, mit ihren KrĂ€ften zu haushalten. Sie hĂ€tten so etwas wie eine eingebaute Burn-out-Sperre. Das können die Forscher freilich nicht empirisch belegen: Immerhin halten sich 33 Prozent aller Befragten zwischen 20 und 35 Jahren in einer Studie des Zukunftsinstituts fĂŒr Burn-out-gefĂ€hrdet.cite-ref-28[28]

Familie und Gleichberechtigung
Die Generation Y fordere neue Familienmodelle konsequent ein. Bei der Familienplanung und -gestaltung setze sie auf Gleichberechtigung, VĂ€terzeit, gleichgeschlechtliche Ehe und breche bisherige Tabus. Die Ypsiloner wĂŒnschten sich Kinder, aber wenn die Bedingungen in Partnerschaft, Privatleben und Beruf nicht stimmten, blieben sie lieber kinderlos. Sie drĂ€ngen angeblich vehement auf die Vereinbarkeit von Familie und Karriere. TatsĂ€chlich gehen in Deutschland etwa 80 % der berufstĂ€tigen VĂ€ter nur zwei Monate in Elternzeit.

Freizeit und neue Medien
Die Freizeit sei das „Trainingslager“ der Generation Y. Hier lernten die sogenannten Egotaktiker, ihren eigenen Weg durch den Dschungel der Optionen zu finden. Das Internet sei immer dabei – sei es auf dem Computer, Tablet oder Smartphone. Vor allem Soziale Netzwerke seien ihnen wichtig fĂŒr ihre Persönlichkeitsentwicklung. Neue Medien seien der Bereich, in dem sie sich gesellschaftlich ĂŒberlegen fĂŒhlten und ihre eigenen Akzente setzten.

Politik und Lifestyle
Die Generation Y sei nicht unpolitisch. Sie definiere Politik allerdings anders als bisher gewohnt. Viele frĂŒher als „politisch“ definierte Themen seien fĂŒr die Ypsiloner heute eher eine Frage von Konsum, Ethik oder Lebensstil. Die Generation Y kĂ€mpfe nicht fĂŒr eine neue Gesellschaftsordnung wie andere Generationen vor ihr. Sie wolle nach ihren eigenen Vorstellungen leben und binde sich nicht an politische Organisationen. RegelmĂ€ĂŸige Mitarbeit in und UnterstĂŒtzung von politischen Parteien sei fĂŒr die meisten Ypsiloner nicht erstrebenswert.

Kritisch ist zu der ersten These anzumerken, dass die zwischen 1980 und 1990 geborenen, akademisch Qualifizierten in Deutschland wĂ€hrend und nach der Finanzkrise 2008 – außer vielleicht im Finanzsektor – selbst kaum unter Arbeitslosigkeit gelitten haben, wenn sie ihr Studium ĂŒberhaupt schon beendet hatten. 2012 waren lediglich 2,5 Prozent aller Akademiker arbeitslos,cite-ref-29[29] 2014 waren es 2,6 Prozent.cite-ref-30[30] Trotz der relativen geringen GefĂ€hrdung durch Arbeitslosigkeit belegen andere Studien ein massives Streben der Studierenden der Generation Y nach Sicherheit. Nach einer Umfrage von Research now im Auftrag von Ernst & Young geben 61 Prozent der befragten Studierenden einen sicheren Arbeitsplatz als wichtigstes Motiv bei der Berufswahl an. 30 Prozent der Befragten (bei den Frauen sind es 36 Prozent) wollen spĂ€ter in den Staatsdienst gehen.cite-ref-31[31] Die GrĂŒnderquote in Deutschland erreichte 2017 ein Rekordtief; 2001 lag sie noch fast dreimal so hoch.cite-ref-32[32]

Mit dem erhöhten SicherheitsbedĂŒrfnis und den im Vergleich zu frĂŒheren Generationen vervielfachten privaten und beruflichen Wahloptionen ist hĂ€ufig eine gesteigerte StressanfĂ€lligkeit verbunden. Die Erfahrung von Unsicherheit, geringer Vorhersagbarkeit und Unkontrollierbarkeit von Situationen stellt sich dann ein, wenn zu deren BewĂ€ltigung keine adĂ€quaten Wissensstrukturen oder eindeutigen Interpretationen vorhanden sind. Wenn sich berufliche oder private Erfolge nicht nach kurzer Zeit einstellen, steigt das Risiko von Depressionen. Eine Hamburger Personalvermittlung fĂŒhrte eine reprĂ€sentative Umfrage durch, wonach zwei Drittel (nach anderen Quellen 75 %)cite-ref-33[33] der Vertreter der Generation Y, also der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ĂŒber psychischen Stress am Arbeitsplatz klagen und sich in ihrem Job nicht wohlfĂŒhlen. In anderen Altersgruppen fiel dieser Wert deutlich niedriger aus.cite-ref-34[34] Von den Studierenden, die bisher als relativ gesunde Gruppe galten, waren nach Angaben der Barmer GEK aus dem Jahr 2018 17 Prozent (etwa 470.000 Menschen), vorwiegend Ă€ltere Studierende, von einer psychischen Diagnose betroffen.cite-ref-35[35]

Lukas Rietzschel zufolge bestehe die BewĂ€hrungsprobe der Generation Y darin, die „stoische Haltung“cite-ref-36[36] der „schweigenden Mehrheit“ dem wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland gegenĂŒber zu ĂŒberwinden, in dessen Gruppen ebenfalls Angehörige der Generation Y aktiv sind.cite-ref-37[37] Dazu seien die demokratisch Gesinnten innerhalb der Generation fĂ€hig, da diese die erste gesamtdeutsche Generation und aufgrund gemeinsam gemachter Erfahrungen in der Lage seien, das Denken in Kategorien von „Ost“ und „West“ zu ĂŒberwinden.

USA und Vereinigtes Königreich

WĂ€hrend Hurrelmann und Albrecht behaupten, dass die Angehörigen der Generation Y „heimliche RevolutionĂ€re“ seien, die traditionelle Muster des Lebens fast unmerklich unterwandern und verĂ€ndern, legen Studien aus dem angelsĂ€chsischen Raum nahe, dass es sich um eine extrem konservative und sozial wenig engagierte Generation im Vergleich zu den frĂŒheren Nachkriegsgenerationen handle.

Schon 2000 hatte der Soziologe und Politikwissenschaftler Robert Putnam in seinem Buch Bowling Alonecite-ref-38[38] einen fortschreitenden Zerfall des Sozialkapitals in den USA konstatiert. Das freiwillige gesellschaftliche Engagement, Beteiligung an Mannschaftssportarten und an politischen AktivitĂ€ten gingen zurĂŒck, wofĂŒr er als Ursache die Individualisierung der Medienrezeption und den Zerfall der Familien vermutete: Viele Menschen der Generation Y könnten keine sozialen BrĂŒcken mehr zu anderen ethnischen Gruppen oder Menschen mit anderen Interessen aufbauen; sie hĂ€tten auch kein Vertrauen mehr in gemeinsames Handeln. Claude S. Fischer, ein Netzwerkforscher von der University of California, Berkeley warf ihm vor, die UnterstĂŒtzungsfunktion des Internets fĂŒr Menschen in Isolation zu ignorieren, was Putnams Analyse jedoch eher zu bestĂ€tigen als zu entkrĂ€ften scheint.

Ebenfalls im Jahr 2000 wies der Psychologe Jeffrey Arnett auf das PhĂ€nomen der emerging adulthood hin: Auch 25- und 30-JĂ€hrige fĂŒhlten sich noch nicht als Erwachsene. Eine verlĂ€ngerte Ausbildungszeit wĂŒrde sich ökonomisch nicht mehr auszahlen und diene nur der VerlĂ€ngerung der Adoleszenzphase.cite-ref-39[39] Eine Studie der American College Counseling Association aus dem Jahr 2012 berichtete ĂŒber einen relevanten Anstieg der Kriseninterventionen bei Studierenden innerhalb von fĂŒnf Jahren. 44 Prozent der Studierenden zeigten Symptome von Depression; auch die Suizidraten stiegen an. Therapeuten machen dafĂŒr die Unsicherheit aufgrund der Entwertung der StudienabschlĂŒsse, aber vor allem auch die Tendenz der Eltern zur sofortigen BedĂŒrfnisbefriedigung bei Jugendlichen verantwortlich, die eine Entwicklung von Frustrationstoleranz nicht zulasse und sie zu emotional underachiever(s) mache.cite-ref-40[40]

Eine Studie der großen britischen Marktforschungsgesellschaft Ipsos MORI, die auch den jĂ€hrlichen britischen National Student Survey durchfĂŒhrt, ermittelte im Jahr 2013 Einstellungen der Generation Y, die auf eine PrĂ€ferenz fĂŒr einen „libertĂ€ren Thatcherismus“ schließen lassen. So seien nur etwa 20 Prozent der nach 1980 geborenen Befragten damit einverstanden, dass die Regierung die Steuern zugunsten eines sozialen Ausgleichs erhöhe, um z. B. höhere Bildung fĂŒr Ärmere zu ermöglichen. Ebenso gering vertreten sind mit 20 Prozent die AnhĂ€nger des in den 1940er-Jahren geschaffenen, inzwischen teilweise demontierten britischen Wohlfahrtsstaates. Das sind die geringsten Zustimmungsraten unter allen nach 1945 Geborenen. In einer anderen Studie von YouGov bekannten sich im Jahr 2014 40 Prozent der befragten 18- bis 34-JĂ€hrigen Briten dazu, rĂŒcksichtslos zu sein, um „voranzukommen“, im Gegensatz zu den ĂŒber 55-JĂ€hrigen, bei denen dieser Anteil nur 17 Prozent betrug.cite-ref-41[41]

Als Kehrseite der vielfach diagnostizierten libertĂ€ren EllenbogenmentalitĂ€t im Kampf um minimale Vorteile im Bildungssystem und um ArbeitsplĂ€tze werden in jĂŒngster Zeit die hohe VulnerabilitĂ€t, gesteigerte Empfindlichkeit und leichte Beeinflussbarkeit der Generation Y durch soziale Medien hervorgehoben; ihre Angehörigen neigten angeblich dazu, schlechte oder irritierende Nachrichten nicht hören zu wollen. In den USA und in Großbritannien wird die Kohorte daher mit meist negativer Konnotation auch als Generation Snowflake bezeichnet, wobei meist die Generation Z einbezogen wird.

Laut US-General Social Survey (GSS) von 2015 hat sich die Zahl der (vor allem mĂ€nnlichen) Amerikaner, die angeben, dass sie keine engen Freunde haben, seit 1985 verdreifacht. Damit einher gehen ein Verlust an sozialer UnterstĂŒtzung und eine steigende AnfĂ€lligkeit fĂŒr psychische Probleme.cite-ref-42[42] Nach einer ĂŒber 18 Monate lang durchgefĂŒhrten Auswertung der Interviews einer Personalberatungsfirma ist jeder FĂŒnfte der Generation der Millennials (der zwischen 1978 und 1999 Geborenen) depressiv. Bei der Generation X und den Baby-Boomern sind es dagegen „nur“ 16 Prozent, im US-Durchschnitt der amerikanischen Bevölkerung 10 Prozent.cite-ref-43[43]

Generation Y am Arbeitsplatz

Auch in Bezug auf das Verhalten am Arbeitsplatz werden die von Hurrelmann und Albrecht angenommenen Charakteristika von der empirischen Forschung nicht uneingeschrĂ€nkt bestĂ€tigt. Die in die Generation Y als Arbeitnehmer gesetzten Hoffnungencite-ref-44[44] werden inzwischen hĂ€ufig angezweifelt. In vielen Studien erscheinen die Angehörigen als stark angepasst, stressgeplagt, konkurrent und verunsichert – mit einer Tendenz zum RĂŒckzug ins private Idyll („Neo-Biedermeier“) und ĂŒbertriebenem Wunsch nach Sicherheit, permanentem Feedback und Anerkennung („Generation Me“). Christian Scholz spricht von „Darwiportunismus“; die österreichischen Jugendkultur- und Trendforscher Heinzlmaier und Ikrath bezeichnen sie sogar als „amoralische Egoisten“, die jede Entscheidung ihrem individuellen Nutzen unterordnen.cite-ref-45[45]

Ein differenzierteres Bild zeigt ein Literaturbericht von Karen K. Myers und Kamyab Sadaghiani ĂŒber Einstellungen und Verhalten der nach 1979 geborenen US-Amerikaner am Arbeitsplatz.cite-ref-46[46] Als generationstypisch sehen sie die nie abgeschlossenen membership negotiation processes an, also das dauernde Neuaushandeln der in der Organisation einzunehmenden Mitgliedsrolle, die man nicht mehr wie frĂŒher beim Eintritt einfach akzeptiert, und die Verweigerung eines Arbeitsethos, das noch die Babyboomer-Generation gepflegt hat, jedoch bei gleichzeitigem Wunsch nach intensiveren kommunikativen Beziehungen zu den Vorgesetzten, von denen sie permanent Feedback einfordern. Sie haben einen wesentlich kĂŒrzeren Zeithorizont als die Babyboomer, was sich in sehr kurzfristigen Aufstiegserwartungen ausdrĂŒckt. Sie bevorzugen Teamarbeit, ĂŒbersehen aber oft den Druck und die Kontrolle, die nicht nur einzelne Vorgesetzte, sondern gerade Gruppen ausĂŒben können. Sie treiben den Einsatz digitaler Technik voran und fĂŒhlen sich dabei oft von Älteren behindert. Sie sind es gewohnt, dauernd von Eltern gecoacht und von Marketingexperten beeinflusst zu werden. Auch sind sie stĂ€rker auf Belohnungen angewiesen, wollen dabei aber einen wichtigen Beitrag fĂŒr das Unternehmen leisten. In der Regel sind sie als reisegewohnte Generation auch offener fĂŒr kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz. Verschiedene Autoren weisen auf die zeitlich eng begrenzte LoyalitĂ€tcite-ref-47[47] bzw. auf die „Ökonomisierung der LoyalitĂ€t“ durch die Angehörigen der Generation Y hin, etwa wenn sie an Ă€lteren Vorgesetzten nicht vorbeikommen.cite-ref-48[48]

Angesichts dieser kontrĂ€ren Befunde wird oft von einer gespaltenen Generation Y gesprochen: Neben Risikoaversion, Spießigkeit, Streben nach festen Regeln, Perfektionismus und Suche nach Geborgenheit im Team oder in der Peergroup als Ausdruck von StabilitĂ€tsbedĂŒrfnissen angesichts der Globalisierung und ihrer Krisen treten der Wunsch nach Selbstverwirklichung, Selbstökonomisierung, Multioptionalismus, Ablehnung traditioneller „puritanischer“ Arbeitstugenden bei gesteigerter Selbstaufmerksamkeit.cite-ref-49[49] Diese BedĂŒrfnisse sind innerhalb der Generation Y offenbar gruppen- und geschlechtsspezifisch selektiv ausgeprĂ€gt – ganz abgesehen von dem nicht unbetrĂ€chtlichen Anteil der Jugendlichen, die sich, oft frustriert durch stĂ€ndige Misserfolgserlebnisse, dem Bildungssystem oder der Arbeitswelt verweigern („Generation Chips“) – und differieren auch im internationalen Vergleich.

Wegen der stark gestiegenen Akademikerquoten werde oft erst Jahre nach Abschluss des Studiums deutlich, welche Angehörigen der Generation „Gewinner“ im Sinne einer dem Studium entsprechenden BerufstĂ€tigkeit mit einem frĂŒheren Erwartungen entsprechenden Einkommen oder „Verlierer“ sind. So fĂŒhrt der Glasdeckeneffekt bei Frauen oder der Wunsch nach besserer Work-Life-Balance oft zu einer spĂ€ten Absage an den Wunsch, Top-Positionen in der Wirtschaft oder Verwaltung zu erreichen, obwohl sie z. B. hinsichtlich ihrer Weiterbildungsmotive zunĂ€chst deutlich ehrgeiziger als MĂ€nner sind und sich fast ebenso so oft wie MĂ€nner potenziell in einer Rolle als selbststĂ€ndige Unternehmer oder leitende Angestellte sehen.cite-ref-50[50]

Nach den neusten Studienergebnissen aus dem Jahr 2021 ist fĂŒr die Generation Y (die Millennials) am wichtigsten bei der Arbeit: ein gutes Arbeitsklima, gefolgt von einer guten Balance zwischen Arbeit und Freizeit, Verantwortungen zu ĂŒbernehmen, ein sicherer Arbeitsplatz, gute Vorgesetzte und die Anerkennung der Organisation bzw. der Firma fĂŒr ihre guten Leistungen.cite-ref-nw-1-2[1]

Generation Y in der Politik

Laut Camilla Kohrs wird der Generation Y nachgesagt, ihre Angehörigen seien eher „links“ orientiert, da in Deutschland „linke Positionen Mainstream“ seien.cite-ref-51[51] Dies mĂŒsse man jedoch Kohrs zufolge differenzieren, da die VerhĂ€ltnisse in jedem Land Europas verschieden seien.cite-ref-52[52] In Frankreich, der Slowakei, Ungarn, Polen und Österreich gebe es ausgeprĂ€gte Sympathien der Mehrheit der Ypsiloner fĂŒr rechtspopulistische Politiker.

Die österreichische Autorin Sylvia Szely spricht in Bezug auf die jungen politischen FĂŒhrer Europas wie Sebastian Kurz, Luigi Di Maio oder Thierry Baudet, die der Generation Y entstammen, von einem Populismus light. Sie seien mit Internet und mobiler Kommunikation, mit Werbung und Marketing aufgewachsen. Sie „haben in jungen Jahren den Terroranschlag auf die Twin Towers in New York und andere globale Krisen miterlebt und seien daher relativ resistent gegenĂŒber GefĂŒhlen von Unsicherheit; sie seien außerdem Meister im Improvisieren“ und manageten ihre Parteien und Regierungen „wie ein CEO seine Firma“. Mit diesem Stil setzten sie sich von rechten Hardlinern ab.cite-ref-53[53]

Mediale und politische EinflĂŒsse

Die Studien von IPSOS Mori und von Heinzlmaier und Ikrath legen nahe, dass die jahrelange, in verschiedenen LĂ€ndern Europas und den USA unterschiedlich ausgerichtete und unterschiedlich starke Verbreitung stereotyper politischer und neoliberaler Parolen sowie mediale EinflĂŒsse gravierende Auswirkungen auf die Einstellungen und PrĂ€ferenzen der Generation Y hat. Dazu tragen auch Castingshows wie Deutschland sucht den Superstar bei, durch die Kandidaten gezielt zu eigenstĂ€ndigen Marken aufgebaut werden. Die Denkfiguren des Marktes gelten nach Heinzlmaier und Ikrath inzwischen auch in den SphĂ€ren der Familie, der Bildung und des Sozialsystems.

Michael Serazio stellt fest, dass die Produkte der Unterhaltungsindustrie in den 2010er-Jahren gezielt auf die BedĂŒrfnisse der Generation Y angepasst worden sind und mit deren Ängsten spielt, indem sie Akteure darstellt, die in dĂŒsteren Stimmungen befangen sind (z. B. in den USA die Angst vor Verschuldung). Er diagnostiziert eine mediale GefĂŒhlsansteckung und spricht von Online-HypersozialitĂ€t. Dazu passt, dass eine Serie wie Mr. Robot 100.000 US-Dollar an verschuldete Fans auszahlte.cite-ref-54[54]

PrÀgende historische Ereignisse

Zu den Ereignissen, welche die Angehörigen der Generation Y in ihrem Sozialisierungsprozess besonders geprĂ€gt haben, gehören der Amoklauf an der Columbine High School (1999) und folgende School Shootings, die TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001, der Krieg in Afghanistan 2001–2021, die EinfĂŒhrung des Euro (2002) und die Erweiterung der EuropĂ€ischen Union (2004), der Irakkrieg (2003), die Tsunami-Katastrophe (2004) sowie diverse Wirtschaftskrisen und Börsencrashs.cite-ref-55[55] Andere Autoren betonen, dass Kriege, politische Spannungen und Wirtschaftskrisen in der Sozialisationsphase der deutschen Generation Y einen eher geringen Einfluss gehabt haben,cite-ref-56[56] zumal sie meist auf anderen Kontinenten stattfanden.

Kritik

Kritik an Merkmalszuschreibungen

Die These, dass insbesondere Autos als Statussymbole fĂŒr die Generation Y ausgedient hĂ€tten, dass sie hĂ€ufiger öffentliche Transportmittel benutzen und eine hohe AffinitĂ€t zur Sharing Economy hĂ€tten, bei der man Autos nur nach Bedarf mietet, und dass Ursache dieser verĂ€nderten PrĂ€ferenzen ein Wertewandel sei, wird von Christopher Knittel und Elizabeth Murphy in einer US-amerikanischen Studie bestritten, in der sie paarweise Millennials mit Angehörigen der JahrgĂ€nge bis 1964 vergleichen. Sie legen sogar grĂ¶ĂŸere Strecken mit dem eigenen Auto zurĂŒck als die Babyboomer, obwohl sie in jungen Jahren inflationsbereinigt weniger Einkommen und Vermögen haben. Wenn sie auf ein Auto verzichten, dann erfolgt das meist aus diesem Grund, nicht wegen verĂ€nderter PrĂ€ferenzen.cite-ref-57[57]

Der Hamburger Bildungsforscher Rolf Schulmeister bezweifelt, dass Angehörige der in den 1980er und 1990er Jahren geborenen JahrgĂ€nge in besonderem Maße medienkompetent seien. Auch die Generation Y genannten JahrgĂ€nge konsumierten Medien ĂŒberwiegend in passiver Form; Fernsehkonsum und Handynutzung wĂŒrden den Gebrauch anderer Medien dominieren.cite-ref-58[58]cite-ref-59[59]

Manche Autoren „bezweifeln, dass die Generation Y in notwendigem Umfang Energie und Motivation hat, sich einen Platz im Arbeitsmarkt dauerhaft zu sichern.“cite-ref-60[60] Andere Autoren bescheinigen der Generation Y Theoriefeindlichkeit und eine PrĂ€ferenz fĂŒr Handarbeit.

Bezweiflung der Existenz einer Generation Y

Rolf Schulmeister geht sogar so weit zu bezweifeln, dass Angehörige der o. g. JahrgĂ€nge „typischerweise“ Merkmale aufwiesen, die sie deutlich von denen anderer JahrgĂ€nge unterschieden und es rechtfertigten, von einer „Generation Y“ zu sprechen.cite-ref-61[61]

In einer KapitelĂŒberschrift ihrer Arbeit Mythos Generation Y? Eine historische und institutionenökonomische Perspektive stellen Bernhard Dietz u. a. die Frage: „Generation Y – reales PhĂ€nomen oder nur ein Marketing-Gag?“.cite-ref-62[62] Zwar gebe es viele die gemeinten JahrgĂ€nge beschreibenden PhĂ€nomene tatsĂ€chlich, aber es „werden faktisch immer nur Jugendliche der Mittelklasse adressiert und deren Merkmale ĂŒber die gesamte Alterskohorte hinweg verallgemeinert. HauptschulabgĂ€nger, Immigranten und BeschĂ€ftigte im Niedriglohnsektor haben die Generation-Y-Trendforscher nicht im Blick“.

Wenn es eine Dritte Generation Ostdeutschland gibt (der noch der Jahrgang 1985 angehören soll), dann können die JahrgĂ€nge 1980 bis 1985 der in der DDR Geborenen nicht Teil einer gesamtdeutschen Generation Y sein. Bei den JĂŒngeren stellt sich die Frage, ob eine etwaige „ostdeutsche IdentitĂ€t“ ihren Status als „Ypsiloner“ infrage stellt.

Rudolf Novotny, Paul Blickle, Julian Stahnke und Sascha Venohr stellen lapidar fest: „Es gibt die Generation Y nicht!“.cite-ref-63[63] Signifikante Unterschiede zwischen den Einstellungen und Verhaltensweisen von Älteren und JĂŒngeren ließen sich in Deutschland nicht empirisch bestĂ€tigen. Auf fast alle Fragen, die in der Zeit-VermĂ€chtnisstudie gestellt worden seien, habe die Mehrheit aller AltersjahrgĂ€nge gleich geantwortet. Die deutsche Gesellschaft sei insofern „generationslos“. Die Deutschen unterschieden sich nicht nach Alter, sondern nach Bildung, Einkommen und Freundeskreis. Zu demselben Ergebnis gelangt der Soziologe Martin Schröder: „Die heute jugendlichen Menschen machen im Laufe ihres Lebens Änderungen durch wie alle anderen auch. Sie ticken wie die Jugendlichen vor 30, 40 Jahren.“cite-ref-64[64] Unterschiede zwischen den Generationen ließen sich demzufolge vorwiegend dadurch erklĂ€ren, dass die jeweils jungen Menschen sich in einer anderen Phase des Lebens befĂ€nden als ihre Beobachter. „Wir sind alle anders, wenn wir jung sind. Alle unsere Einstellungen Ă€ndern sich, wenn wir Ă€lter werden“, stellt Schröder fest.

In der Reihe Generation Y (2016) von Zeit Campus behauptet Hannes Schrader, dass das Reden ĂŒber Generationen vordergrĂŒndig dazu diene, Klischees zu erzeugen: „Wir sind laut Google: arbeitsskeptisch, arbeitssĂŒchtig, faul, unberechenbar, ein Mythos, prekĂ€r, langweilig, aufgewachsen in einer unsicheren Welt, gut ausgebildet, stark angepasst, gestresst, spießig und Egotaktiker.“ Es stimme, so Schrader, dass viele Ypsiloner keine Autos, keine HĂ€user und keine langfristigen ArbeitsvertrĂ€ge mehr hĂ€tten. Das liege aber nicht daran, dass sie derlei nicht wollten. Vielmehr „fahren [wir] kein Auto und haben kein Haus, weil wir es uns nicht leisten können.“ Der Generationsbegriff werde „von Forschern missbraucht, die endlich mal wieder interviewt werden wollen. Von Journalisten, die gefĂŒhlige Texte schreiben wollen. Sie machen Annahmen, die sich eh nicht ĂŒberprĂŒfen lassen und auf irgendwen immer zutreffen werden.“cite-ref-65[65]

Christian Scholz warnt Personalverantwortliche vor der Annahme, ĂŒber junge Bewerber das Urteil zu fĂ€llen: „Auch nicht anders als in den letzten 50 Jahren“. Wer in BewerbungsgesprĂ€chen mit Angehörigen der Generation Z Argumente vorbringe, die auf Bewerber der Generation X oder der Generation Y motivierend gewirkt hĂ€tten, werde mit großer Wahrscheinlichkeit keine fĂŒr das Unternehmen positiven Ergebnisse erzielen.cite-ref-66[66] Insbesondere sei die zynische Argumentation: „Junge Deutsche, die heute gleich im BewerbungsgesprĂ€ch individuelle Entwicklungsmöglichkeiten möchten, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ebenso fordern wie Sonderurlaube und einen frĂŒhen Feierabend, könnten kĂŒnftig tatsĂ€chlich ĂŒber sehr, sehr viel Freizeit verfĂŒgen – unbezahlt natĂŒrlich“ angesichts zunehmenden FachkrĂ€ftemangels nicht mehr zielfĂŒhrend.

Es besteht auch die Möglichkeit, an inhaltliche Aussagen ĂŒber die Generation Y bzw. ĂŒber die Generation What? anzuknĂŒpfen, ohne diese oder andere „Namen“ zu gebrauchen oder sich an vorgegebene Grenzen zwischen den Generationen zu halten. So veröffentlichte z. B. das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland die Ergebnisse einer im August 2018 durchgefĂŒhrten Befragung junger Erwachsener der JahrgĂ€nge 1991 bis 1999. Dabei ignorierten sie die Frage, wer von den Befragten der Generation Y und wer der Generation Z angehörte, da Wissen ĂŒber die jĂŒngsten Erwachsenen in Deutschland erworben werden sollte. AuffĂ€lligstes Ergebnis der Befragung ist die Verinnerlichung des Satzes: „Jeder ist seines GlĂŒckes Schmied.“ 87 Prozent der Befragten gaben an, dass das Leben sich um sie selbst drehe und sie selbst fĂŒr alles, was sie betreffe, verantwortlich seien. Wenn die Betreffenden „Wir“ sagten, dann meinten sie außer sich selbst nur ihre Familie und ihren engen Freundeskreis, nicht aber die Gesellschaft, die Wirtschaft oder die Politik. Nur 24 Prozent bekannten sich dazu, an Gott zu glauben. Eine Befragte habe wörtlich geĂ€ußert: „Ich kann nicht an Gott glauben, denn wenn ich recht ĂŒberlege, bin ich ja selbst Gott. Ich bin fĂŒr alles verantwortlich, was in meinem Leben geschieht. Etwas anderes gibt es nicht.“cite-ref-67[67]cite-ref-68[68]

Alternative Bezeichnungen

Generation Chips

Als „Gegenpol“ bzw. Verlierer dieser „Generation“ bezeichnen die Journalistin Susanne Finsterer und der Klinik- und Sozialmanager Edmund Fröhlich 2007 im gleichnamigen Buch die Generation Chips,cite-ref-69[69] die zu viel Medien konsumierten, sich einseitig ernĂ€hrten und von der gesellschaftlichen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen seien. Aus der Generation Y drohe aufgrund der Zunahme des Anteils Übergewichtiger eine „Generation D“ (D = Diabetes mellitus, Typ 2) zu werden. So werde wahrscheinlich bis 2030 ein Drittel der Angehörigen der Generation Y in Australien, vor allem infolge ungesunder ErnĂ€hrung und Bewegungsmangels, an Diabetes Typ 2 erkranken. In Deutschland wĂŒrden laut WHO bis 2030 knapp die HĂ€lfte der Frauen und zwei Drittel der MĂ€nner ĂŒbergewichtig sein.cite-ref-70[70] Die These, Angehörige der Generation Y seien „Gesundheitsstreber“,cite-ref-71[71] sei ein Mythos.

Generation Maybe

Parallel zum Begriff Generation Y wurde in Deutschland auch der Begriff Generation Maybe etabliert. Der Urheber des Begriffs ist der Journalist und Autor Oliver Jeges. Er definiert die Generation Maybe, als in den 1980er-Jahren geboren und als Generation ohne Eigenschaften und ohne Profil. Die Generation sei zwar gut ausgebildet, aber ohne Plan und Mut zu Entscheidungen und hielte sich alle Möglichkeiten offen.cite-ref-72[72]cite-ref-73[73]cite-ref-74[74]cite-ref-75[75]cite-ref-76[76]cite-ref-77[77]cite-ref-78[78]cite-ref-79[79]cite-ref-80[80]

Den Begriff leitete Jeges aus einer umstrittenen Werbekampagnecite-ref-81[81] fĂŒr eine Zigarettenmarke ab.cite-ref-82[82]

Generation What?

Im November 2016 prĂ€sentierten der Bayerische Rundfunk, der SĂŒdwestrundfunk, das Zweite Deutsche Fernsehen und das Sinus-Institut den Abschlussbericht „Generation What?“cite-ref-83[83] ĂŒber ein gleichnamiges intermediales Projekt, an dem 1.000.141 Menschencite-ref-84[84] in mehreren Staaten der EuropĂ€ischen Union teilnahmen, die zum Befragungszeitraum 18 bis 34 Jahre alt waren.cite-ref-85[85] Auch die Initiatoren der Generation-What?-Studie veranlassten Befragungen arabischer junger Erwachsener (2017/2018).cite-ref-86[86]

Große StĂ€rken der Studie bestehen darin,

‱ dass Hunderttausende Menschen befragt wurden (mit Anspruch auf ReprĂ€sentativitĂ€t),
‱ dass keine Angehörigen der zu untersuchenden JahrgĂ€nge von vornherein als angeblich „untypisch“ unberĂŒcksichtigt blieben,
‱ dass die VerhĂ€ltnisse in völlig verschiedenen europĂ€ischen LĂ€ndern untersucht wurden und
‱ dass das ökonomische Interesse, Wissen ĂŒber heutige und kĂŒnftige ArbeitskrĂ€fte bzw. Konsumenten zu erhalten, nicht im Vordergrund steht.

Das Sinus-Institut fasst die Ergebnisse der Europa-Studie in den folgenden Thesen zusammen:

‱ Das junge Europa bewahrt sich einen BewĂ€ltigungsoptimismus.
‱ Das junge Europa hat wenig Vertrauen in staatliche Institutionen.
‱ Kirche und Religion spielen kaum noch eine Rolle.
‱ Die Sorgen der jungen Generation sind lĂ€nderspezifisch.
‱ Zuwanderung wird als kulturelle Bereicherung wahrgenommen und nationalistische Ideen werden mehrheitlich abgelehnt.
‱ Die EuropĂ€ische Union erscheint den jungen EuropĂ€ern nĂŒtzlich, eine Herzensangelegenheit ist sie aber nicht.
‱ Das VerhĂ€ltnis zwischen den Generationen ist gut.

Kritiker bezweifeln primĂ€r, dass die Studie aussagekrĂ€ftig sei. Es habe keine IdentitĂ€tskontrollen gegeben. So habe man „sich auch als Schweizerin ĂŒber 34 in die irische LĂ€ndermaske einloggen [und] behaupten [können], man sei ein 21-jĂ€hriger Ire [,] und dann total inkompetent Fragen zu irischer Politik beantworten“ können.cite-ref-87[87] Auch sei nicht klar, wie ernst Antworten (z. B. zum Sexualleben der Befragten) zu nehmen seien.

Generation Krise

Kerstin Bund bescheinigt der Generation Y, eine „Generation Krise“ zu sein. „Wir sind in einer Welt aufgewachsen, in der alles stĂ€ndig im Umbruch ist. Seit dem 11. September 2001 kennen wir nichts anderes als Krise: Afghanistankrise, Irakkrise, Klimakrise, Wirtschaftskrise, Bildungskrise, Finanzkrise, Euro-Krise, Coronakrise. Das KrisengefĂŒhl, das uns begleitet, hat die Unsicherheit zu unserem LebensgefĂŒhl erhoben. In unserer Welt ist alles möglich, aber nichts ist von Dauer. Aus Lebenspartnern wurden LebensabschnittsgefĂ€hrten. Aus dem Geburtsort wurde die Wahlheimat. Und den Job auf Lebenszeit gibt es ebenso wenig wie die sichere Rente. Die immerwĂ€hrende Unsicherheit zwingt uns zu stĂ€ndigen Anpassungen. Sie sorgt dafĂŒr, dass wir Neuem gegenĂŒber aufgeschlossen bleiben.“cite-ref-88[88]

Die Bedeutung des von einigen Medien und der Friedrich-Ebert-Stiftung benutzten Begriffs erhellt sich auch durch die LektĂŒre des Manifests „Wir, die Generation Krise“ des Jugendmagazins „Futter“ der in Graz erscheinenden „Kleinen Zeitung“.cite-ref-89[89] Die Generation sei krisenartige Zuspitzungen der Politik gewohnt, aber durch die Brexit-Entscheidung der Mehrheit der Briten geradezu geschockt gewesen. Schockiert seien junge Menschen in ganz Europa darĂŒber gewesen, dass die 64 Prozent der Briten im Alter von 18 bis 24 Jahren, die dem Brexit-Referendum ferngeblieben seien, mit dafĂŒr gesorgt hĂ€tten, dass die „Brexiteers“ eine knappe Mehrheit erhielten, obwohl sich ebenfalls 64 Prozent der an der Abstimmung teilnehmenden jungen Briten fĂŒr einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU ausgesprochen hatten. Das drohende Scheitern des „Friedensprojekts EuropĂ€ische Union“ habe viele junge EuropĂ€er wachgerĂŒttelt. Einen Ă€hnlichen Effekt habe die Wahl Donald Trumps zum PrĂ€sidenten der USA ausgelöst.cite-ref-90[90] Die Zeit des „faulen Optimismus“cite-ref-91[91] sei vorbei.

Romane

Die Historikerin Tanja Martina Kasischke nennt den Roman „Schwimmen“ der 1989 geborenen Autorin Sina Pousset einen „Abschied von den VisionĂ€ren“, der den Imagewechsel junger Menschen beschreibe und „ein stimmiges PortrĂ€t der Generation Y“ zeichne.cite-ref-92[92]

‱ Kevin Kuhn: Hikikomori, Roman, Berlin Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-8270-1116-9.
‱ Sina Pousset: Schwimmen. Ullstein fĂŒnf, Berlin 2016, ISBN 978-3-96101-007-3.

Filme

‱ Oh Boy, Deutschland, 2012
‱ Frances Ha, USA, 2012
‱ Einmal bitte alles, Deutschland, 2017
‱ Millennials, Deutschland, 2017, Regie: Jana BĂŒrgelin
‱ Millennials, USA, 2018, Regie: Jake Snyder
‱ Der schlimmste Mensch der Welt, Norwegen, 2021, Regie: Joachim Trier

Serien

‱ Girls, USA, 2012
‱ Ecke Weserstraße, Deutschland, 2013cite-ref-93[93]cite-ref-94[94]
‱ Chabos, Deutschland, 2025

Medien

‱ Vice
‱ BuzzFeed

Literatur

‱ Kerstin Bund: GlĂŒck schlĂ€gt Geld. Generation Y: Was wir wirklich wollen. Murmann, Hamburg 2014, ISBN 978-3-86774-339-6.
‱ Kerstin Bund, Uwe Jean Heuser, Anne Kunze: Generation Y: Wollen die auch arbeiten? In: Die Zeit. Nr. 11, 7. MĂ€rz 2013
‱ Michael Haller: Was wollt ihr eigentlich. Die schöne neue Welt der Generation Y. Murmann, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86774-471-3.
‱ Klaus Hurrelmann, Erik Albrecht: Die heimlichen RevolutionĂ€re – Wie die Generation Y unsere Welt verĂ€ndert. Verlag Beltz, Weinheim 2014, ISBN 978-3-407-85976-1.
‱ Ursula Kosser: Ohne uns – die Generation Y und ihre Absage an das Leistungsdenken. Dumont Buchverlag, Köln 2014, ISBN 978-3-8321-9740-7.
‱ Armin Nassehi (Hrsg.), Peter Felixberger (Hrsg.): Jugend forsch (= Kursbuch 181). Sven Murmann Verlagsgesellschaft, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86774-423-2.
‱ Johannes Moskaliuk: Generation Y als Herausforderung fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Springer, 2016, ISBN 978-3-658-13399-3.
‱ Anders Parment: Die Generation Y. Mitarbeiter der Zukunft motivieren, integrieren, fĂŒhren. Springer Gabler, 2014, ISBN 978-3-8349-4621-8.
‱ Christian Scholz: Das neue Szenario im Berufsleben. In: Spieler ohne Stammplatzgarantie. Darwiportunismus in der neuen Arbeitswelt. Wiley-VCH, Weinheim 2003, ISBN 3-527-50052-9 (ursprĂŒnglich erschienen in WISU. 10/99; PDF; 114 KB)
‱ Uwe Justus Wenzel: Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Über die „Generation Maybe“ und andere Etiketten des Zeitgeistes. In: NZZ. 29. MĂ€rz 2014, S. 23. online
‱ Oliver Jeges: Generation Maybe – Die Signatur einer Epoche. Haffmans & Tolkemitt, 2014, ISBN 978-3-942989-64-0.

Weblinks

Commons

: Millennials

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Generation Y

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Winfried Gertz: Millennials – was der Nachwuchs wirklich will. In: Computerwoche. 28. Februar 2007.
‱ Neue Arbeitswelt: „Die Generation Y Ă€ndert die Unternehmen“. Audi-Personalvorstand Thomas Sigi im Interview mit Klaus Werle in Spiegel Online. 9. August 2012.
‱ Sandra Stalinski: Spaß, Selbstverwirklichung und Yoga. In: Tagesschau.de. 30. April 2013.
‱ Tim Urban: Warum die Generation Y so unglĂŒcklich ist. In: Die Welt. 31. Oktober 2014.
‱ Generation Y stellt Unternehmenskultur und Recruiting auf den PrĂŒfstand. In: Karriere.at. 30. Oktober 2014. (archivierte Version)
‱ Reihe „Generation Y“. In: Zeit Campus.
‱ Bernd Weisbrod: Generation und GenerationalitĂ€t in der Neueren Geschichte. In Aus Politik und Zeitgeschichte. 16. Februar 2005.

Einzelnachweise

cite-note-nw-11. ↑ Nikolas Wunderlin: Motivationsmodell GenZ – Motivation der Generation Z in der Arbeitswelt. 1. Auflage. WME knowe and learn, Lörrach 2021, ISBN 978-3-9860400-0-0, S. 60–70.
cite-note-22. ↑ Carrington Clarke: Millennial survey shows youth feeling aggrieved, frustrated by the way country is being run. abc.net.au, 7. Februar 2017, abgerufen am 26. November 2023 (englisch, Millennials is a slightly imprecise term, the cohort also goes by Generation Y or Generation Me, but effectively they are those that came after Generation X, born after 1982 but are currently older than 18.).
cite-note-33. ↑ Jasmin Buck: Generation Y – GlĂŒck schlĂ€gt Geld. Rheinische Post, 12. April 2014, archiviert vom Original am 25. Juli 2018; abgerufen am 26. November 2023.
cite-note-44. ↑ Kerstin Bund: Wir sind jung 
 
 und brauchen das GlĂŒck: Wie die Generation Y die Berufswelt verĂ€ndert und warum alle von diesem Wandel profitieren. Die Zeit, 27. Februar 2014, abgerufen am 26. November 2023 (NÂș 10/2014, 10. MĂ€rz 2014).
cite-note-55. ↑ Bettina Weiguny: Generation Weichei. Frankfurter Allgemeine, 22. Dezember 2012, abgerufen am 26. November 2023.
cite-note-66. ↑ Michael Dimock: Defining generations: Where Millennials end and Generation Z begins. pewresearch.org, 17. Januar 2019, abgerufen am 26. November 2023 (englisch).
cite-note-77. ↑ Christina Scholz: Generation Z. Wiley-VCH, Weinheim 2014, S. 31
cite-note-88. ↑ Hans Lichtsteiner: Generation Y – Chance und Herausforderung zugleich. Institut fĂŒr Verbands-, Stiftungs- und Genossenschaftsmanagement (VMI), abgerufen am 26. November 2023.
cite-note-99. ↑ The generations defined. Abgerufen im 1. Januar 1 (englisch).
cite-note-1010. ↑ Tracy Francis; Fernanda Hofel.: The „True Generation“: Generation Z and its impact on companies. In: McKinsey & Company. 12. November 2018, abgerufen am 7. August 2024 (englisch).
cite-note-1111. ↑ Beverly Kaye, Sharon Jordan-Evans: Love ’Em or Lose ’Em: Getting Good People to Stay. 4. Auflage. Berrett-Koehler Publishers, San Francisco 2007, S. 236.
cite-note-1212. ↑ Destatis: Bevölkerungspyramide 2015. 25. Februar 2017, abgerufen am 25. Februar 2017.
cite-note-1313. ↑ Alexandra Hickethier-Balaschowa & Liane Allmann: Sprechen Sie „Millennial“? lto.de, 11. Oktober 2016, abgerufen am 26. November 2023.
cite-note-1414. ↑ Thomas Huber & Christian Rauch: Generation Y. (PDF) Das SelbstverstĂ€ndnis der Manager von morgen. Zukunftsinstitut GmbH – Internationale Gesellschaft fĂŒr Zukunfts- und Trendberatung, 2013, S. 14, abgerufen am 26. November 2023.
cite-note-1515. ↑ Verena Horstmann: Die Generation Y – Arbeitnehmer der Zukunft. (PDF) Herausforderungen fĂŒr das Personalmanagement. Hochschule Hannover, 19. Juni 2012, abgerufen am 26. November 2023.
cite-note-1616. ↑ Was ist das fĂŒr 1 Generation? (PDF) Wie tickt die junge Generation von heute? IG Metall Jugend, 25. Januar 2017, abgerufen am 1. Dezember 2023.
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cite-note-1919. ↑ Daniela M. Weise: Rekrutierung der Net-Generation. E-Recruiting mit Hilfe von Web 2.0-Tools. Diplomica-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-8366-9680-7, S. 15.
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cite-note-2121. ↑ Hannah Knuth: „Die Generation Y ist ĂŒberhaupt nicht faul“. theeuropean.de, 26. August 2014, archiviert vom Original am 27. Juni 2017; abgerufen am 1. Dezember 2023.
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cite-note-2323. ↑ Kerstin Bund, Uwe Jean Heuser & Anne Kunze: Wollen die auch arbeiten? Die Zeit, 7. MĂ€rz 2013, abgerufen am 1. Dezember 2023 (NÂș 11/2013, 11. MĂ€rz 2013).
cite-note-2424. ↑ Bewerber-Motto: „It’s not about you, it’s about me.“ Online: Rekrutierung Jobinterviews mit Y-Faktor. Bundesarbeitgeberverband Chemie, 9. Juli 2014, archiviert vom Original am 14. Juli 2014; abgerufen am 11. Juli 2014. In: BlĂ€tter fĂŒr Vorgesetzte (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) auf der InternetprĂ€senz des Bundesarbeitgeberverband Chemie; Print: BAVC – Bundesarbeitgeberverband Chemie e. V., Heft 7/2014, S. 5.
cite-note-2525. ↑ Klaus Hurrelmann, Erik Albrecht: Die heimlichen RevolutionĂ€re – Wie die Generation Y unsere Welt verĂ€ndert. Verlag Beltz, Weinheim 2014, ISBN 978-3-407-85976-1.
cite-note-2626. ↑ Mareike Nieberding: Wir haben keine Angst. Die Zeit, 22. November 2015, abgerufen am 1. Dezember 2023.
cite-note-2727. ↑ Gaby Reucher: Bildung als Selbstzweck: die Generation Y. dw.com, 4. September 2014, archiviert vom Original am 29. April 2023; abgerufen am 1. Dezember 2023.
cite-note-2828. ↑ Thomas Huber & Christian Rauch: Generation Y. (PDF) Das SelbstverstĂ€ndnis der Manager von morgen. Zukunftsinstitut GmbH – Internationale Gesellschaft fĂŒr Zukunfts- und Trendberatung, 2013, S. 24 f, abgerufen am 26. November 2023.
cite-note-2929. ↑ Nur wenige Akademiker sind arbeitslos. handelsblatt.com, 14. Oktober 2013, archiviert vom Original am 16. Oktober 2013; abgerufen am 1. Dezember 2023.
cite-note-3030. ↑ Arbeitsmarktbericht „Gute Bildung – gute Chancen“ der Arbeitsagentur (Memento vom 12. Februar 2017 im Internet Archive), 2016, S. 39.
cite-note-3131. ↑ Studenten streben in den Staatsdienst. SĂŒddeutsche Zeitung, 8. Juli 2014, abgerufen am 2. Dezember 2023.
cite-note-3232. ↑ Anteil der GrĂŒnder an der Erwerbsbevölkerung (GrĂŒnderquote) in Deutschland von 2004 bis 2022. statista.com, Mai 2023, abgerufen am 2. Dezember 2023.
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cite-note-3434. ↑ Nora Schareika: Warum die Generation Y gestresst ist, in: Wirtschaftswoche, 8. Februar 2018.
cite-note-3535. ↑ Depressionen: Vor allem Ă€ltere Studierende sind gefĂ€hrdet. Ärzteblatt, 22. Februar 2018.
cite-note-3636. ↑ Autor Lukas Rietzschel zu Chemnitz: „Sachsen hat ein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus“. deutschlandfunkkultur.de. 28. August 2018
cite-note-3737. ↑ Lukas Rietzschel: Generation Y – Chemnitz: SolidaritĂ€t, endlich!. Zeit Campus. 16. September 2018
cite-note-3838. ↑ Robert D. Putnam: Bowling lone. The Collapse and Revival of American Community. Simon & Schuster, New York 2000.
cite-note-3939. ↑ J. J. Arnett: Adolescence and emerging adulthood: A cultural approach 3. Auflage, Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall 2007.
cite-note-4040. ↑ Brooke Donatone: Why are so many millennials depressed? A therapist points the finger at Mom and Dad. Washington Post, 6. Januar 2014.
cite-note-4141. ↑ Luke Mintz: Generation Snowflake? More like Generation Thatcherite. In: The Telegraph, 12. Januar 2017.
cite-note-4242. ↑ Markham Heid: You asked: How many friends do I need?, in: time.com, 18. MĂ€rz 2015.
cite-note-4343. ↑ Tina Kaiser: Die Generation Y ist am depressivsten. In: welt.de, 25. MĂ€rz 2015.
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